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Museumsdorf Baruther Glashütte
Museumsverein Glashütte e.V.
Hüttenweg 20, 15837 Baruth Glashütte
Tel. 033704/9809-0
Fax 033704/980922,
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Wohnen und Arbeiten

Ausschreibungen zur Vergabe von Erbbaupachtverträgen für Grundstücke im Museumsdorf Glashütte

Objekt Nr. 1 – Eingeschossiges Mehrfamilienhaus mit Nebengelass am Hüttenweg 6

Lage: Gemarkung Klasdorf, Flur 11, Flurstück 75
Größe: 7.375 m²
Zustand: Sanierungsbedürftig
Nutzfläche: 217 m² - davon sind 165 m² vermietet
Verkehrswert: 70.000 Tsd. Euro
Erbbauzins: 4 – 5%
Jahrespacht: 2.800 – 3.600 Euro

Objekt Nr. 2 – Wohn- und Geschäftshaus (Hegemeisterhaus)

Lage: Gemarkung Klasdorf, Flur 11, Flurstück 64
Größe: 1.362 m²
Zustand: Sanierung der Außenhülle ist abgeschlossen, Innenausbau muss
übernommen werden
Nutzfläche: Bruttogrundfläche rund 512 m²
Verkehrswert: 210.000 Tsd. Euro
Erbbauzins: 4 – 6%
Jahrespacht: 8.400 – 12.600 Euro

Objekt Nr. 3 - Eingeschossiges Mehrfamilienhaus mit Nebengelass, Hüttenweg 15

Lage: Gemarkung Klasdorf, Flur 11, Flurstück 66
Größe: 1.432 m²
Zustand: sanierungsbedürftig
Nutzfläche: Bruttogrundfläche 250 m²
Verkehrswert: wird gegenwärtig erarbeitet
Erbbauzins: 4 – 6%

Objekt Nr. 4 - Zweigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Nebengelass am Hüttenweg 5

Lage: Gemarkung Klasdorf, Flur 11, Flurstück 74
Größe: 2.415 m²
Zustand: Teilsaniert
Nutzfläche:165 m²
Verkehrswert:115.000 Tsd. Euro
Erbbauzins: 4% bei Wohnnutzung
Jahrespacht: 4.600 Euro

Schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte an den Landkreis Teltow-Fläming, Bauamt, Am Nuthefließ 2, 14943 Luckenwalde.

Besichtigungen können unter der Verbindung 03371/6084531 (Herr Heinrich) oder 03371/6084521 (Frau Dittwald) vereinbart werden.

Bevorzugt werden Bewerberinnen und Bewerber, die touristisch attraktive Gewerbe anbieten und den heutigen Bestand des Museumsdorfes ergänzen.
Dies könnten anschauliche Produktionsstätten und Formen der Direktvermarktung sein.

Presseinfo:

Die manuelle Glasfertigung ist immaterielles Kulturerbe

Das Expertenkomitee Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission hat die „manuelle Glasfertigung“ als Immaterielles Kulturerbe auf nationaler Ebene bewertet. Ein unabhängiges Expertenkomitee folgte der Argumentation der Bewerber, das implizite Wissen der händischen Glasherstellung durch Praxis, Vernetzung, Dokumentation und Weiterentwicklung für die Zukunft zu bewahren. Die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis ist für die gesamte Glas-Community in Deutschland eine große Anerkennung.

Die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis ist der Glashütte Lamberts in Waldsassen, dem Glasstudio und Museum Baruther Glashütte und dem LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim ein Ansporn, die handwerkliche Glaskultur zu pflegen und weiter zu entwickeln. Die Glaspraktiker und HistorikerInnen aus Bayern, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen hatten sich zu einer gemeinschaftlichen länderübergreifenden Bewerbung zusammengeschlossen, um die kulturelle Ausdrucksform der Glasfertigung mit Pfeife und anderen Werkzeugen vor dem Verlust zu bewahren. Manuelle Glasfertigung schließt sich somit gemeinsam mit sechs weiteren Kulturformen an bereits anerkannte 27 Traditionen und Wissensformen an. Durch die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis rückt die Bedeutung des lebendigen Kulturerbes insgesamt und der einzelnen kulturellen Ausdrucksformen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Verbund der Glashütte und Studios sieht in der Anerkennung als Immaterielles Kulturerbe die Basis für neue Ideen und Weiterentwicklungen in unserer post-industriellen Gesellschaft.
Als Hüter von immateriellen Schätzen wollen nicht nur die drei Bewerber sichtbar und bewusst machen, welchen Nutzen die durch bedrohte Glasmacherfähigkeiten geschaffene gegenständliche Überlieferung für die Gemeinschaft und jede Einzelperson hat. Mit der Anerkennung ist keine finanzielle oder sonstige Unterstützung verbunden.
Die aktive Überlieferung der an geronnenes Glasmacherwissen gebundenen händischen Fertigung kann nun besser betrieben werden. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformationen hatten in der Nachkriegszeit durch Schließung von Fabriken und Automatisierung große Wissensverluste bewirkt. Nun ist es möglich, an vielen Standorten – Manufakturen wie Museen oder Studios - die Lebensfähigkeit der lebendigen Glastradition unter Beweis zu stellen, „d.h. die Voraussetzungen für ihre fortwährende Neuerschaffung und Weitergabe zu gewährleisten.“

Katrin Holthaus, Georg Goes und Hans Reiner Meindl betonen in ihrer Bewerbung die arbeitsteilige Fertigungsweise der manuellem Hohl- und Flachglasherstellung am Schmelzofen, die seit mehr als 2000 Jahren mit der Glasmacherpfeife und anderen Werkzeugen aus Metall und Holz betrieben wird. Das Serielle und das individuell Eigensinnige haben sich in dieser kulturellen Praxis immer beeinflusst. Die Glasspezialisten verweisen darauf, dass die anstrengende manuelle hüttentechnische Glasherstellung eine jahrelange Routine erfordert und ein qualitativ hochwertiges Arbeiten nur in einem exakt aufeinander abgestimmten Team, ähnlich den TänzerInnen auf der Bühne sowie in einem intensiven Erfahrungsaustausch gelingen kann. Glasmachergemeinden verfügten traditionell über ein enges internationales Netzwerk. Ihre Identität basiere auf hohen Qualitätsansprüchen in arbeitsteiligen Herstellungsprozessen, deren Schritte qualitativ und quantitativ voneinander abhängig waren.

Das Erbe wirkt fort, indem Produkte der noch aktiven Manufakturen Trägermaterial künstlerischer, designorientierter und architektonischer Gestaltungen sind. In Kooperationen zwischen Hochschulen, Fachschulen und Mundblashütten werden in Museen mit aktiver Glashütte neue Gestaltungsmöglichkeiten für Gebrauchsglas in Kleinserien und Prototypen erprobt, um die Massenproduktion ästhetisch zu beeinflussen. Maßnahmen zur Erhaltung und Bewahrung des Erbes sieht das Glastrio in der Sicherung der bestehenden vorbildlichen Ausbildung zum Glasmacher. Internationale Referenten mögen im Rahmen von Vorträgen und Symposien die Einsatzmöglichkeiten des Materials in Architektur und Design aufzeigen. Auch erachten die Bewerber die Einrichtung eines Studienganges „Glasgestaltung“ mit umfassenderem Praxisanteil für wünschenswert. Dabei sollte das Erlernen des Handwerks die Basis der gestalterischen Ausbildung liefern. Aktuell bestehen bereits zahlreiche Kooperationen zwischen Designern und Glasmachern bzw. Hochschulen und Glashütten, um innovative Anwendungen und Produkte zu entwickeln. Weiterhin hält man es zur Erhaltung des Handwerks für erforderlich, die Kenntnis und das Bewusstsein der hohen Qualität sowie der künstlerischen wie technischen Möglichkeiten mundgeblasenen Flach- und Hohlglases zu erzeugen. Gezielte Maßnahmen hierzu sollen sein Seminarangebote, Organisation von Symposien, Einbindung von Medien und Informationsveranstaltungen für Fachpublikum und Kunden. Nicht nur an den musealen Standort will man die Glaskultur auch wissenschaftlich durchringen.

Baruth, Gernheim und Waldsassen gratulieren allen Glaskünstlern und Glasmacherinnen zu diesem Erfolg für unseren zerbrechlichen zauberhaften Werkstoff.

Weitere Informationen unter:
http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis/p/4.html

Kontakte:
- Museum und Glasstudio Baruther Glashütte, Museumsleiter Dr. Georg Goes, Hüttenweg 20, 15837 Baruth-Glashütte, Tel. 033704/980912, info(at)museumsdorf-glashuette.de; www.museumsdorf-glashuette.de
- LWL-Industriemuseum Glashütte Gernheim, Museumsleiterin Dr. Katrin Holthaus, Gernheim 12, 32469 Petershagen, Tel.: 05707-9311-21, katrin.holthaus(at)lwl.org, www.lwl.org
- Glashütte Lamberts Waldsassen GmbH, Geschäftsführer Hans Reiner Meindl, Schützenstraße 1, 95652 Waldsassen, Tel.: 09632-9251-0, meindl(at)lamberts.de, www.lamberts.de

Veröffentlicht am 08.06.2015

 

Sammeln und Ausstellen
Siegfried Lachmann

„Der Sammler sammelt zum Vergnügen, ja zur Erbauung, wenn gleich die Leiden- schaft manchmal Ausmaße annehmen kann, dass zumindest die Menschen, die um den Sammler herum leben, das Sammeln als Last empfinden, er selbst aber wird es sich immer zum Vergnügen anrechnen. Er trägt Dinge zusammen, die ihn erfreuen oder auch belehren. Er muss ein Konzept haben, einen Grundgedanken. Er muss auswählen aus der unbegrenzten Zahl an Objekten. Eine bloße Anhäufung von Dingen macht keine Sammlung aus. Und dann kommt die Verantwortung hinzu.
Die Verantwortung für den Erhalt des Gesammelten, denn oft sind es ja die Gegen- stände, die beschützt werden müssen, damit sie nicht verloren gehen. Aber den typischen Sammler, drängt es nach Mitteilung, nach Weitergabe der eigenen Freude, der eigenen Erkenntnis, die er aus den gesammelten Gegenständen schöpft. In beidem zeigt sich das Verantwortungsgefühl für den gesammelten Gegenstand,
für seine Erschließung und Vermittlung.“ (1)
Dieses Zitat von Werner Knopp ist seit vielen Jahren mein Leitfaden. Die für die Ausstellung vorgesehenen Exponate sind ein Teil meiner Sammlung „Die einfache Gebrauchsform“. Die Sammlung besteht aus drei Bereichen und umfasst den Zeitraum vom 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts:
Bereich 1
Keramikgefäße - Töpfe, Kannen und Flaschen - Sonderbereich: Ofenkacheln
Bereich 2
Glasgefäße - Flaschen, Trink- und Vorratsgläser
Bereich 3
Metallgefäße - Töpfe, Kannen und Pfannen aus Emaille, Blech und Gusseisen.

Die Ausstellung „Die gute Form“ im Museumsdorf Baruther Glashütte umfasst
den Bereich 2 „Flaschen, Trink- und Vorratsgläser“. Die Glassammlung besteht
aus etwa 2200 Exponaten: Glasballons und Großflaschen, Wein- und Schnaps- flaschen, Bier- und Wasserflaschen, Konservengefäßen, Tintenflaschen, Drogen-
und Apothekenflaschen, Bier-, Wein- und Schnapsgläsern, Kuriosa aus Glas:
u. a. Fischernetzkugeln, Fliegenfallen, Sanitärgefäße, Glasgewichte, Waschbretter, Glasknöpfe und ein Schachspiel.
Freude an den einfachen, mit geübten Händen hergestellten, meist schmucklosen, von der Form her aber schönen Gefäßen, ließ mich Anfang der 70er Jahre mit
dem Sammeln beginnen. Mit Unterstützung von Mutter und Vater und durch die langjährige gestalterische Tätigkeit im Potsdam-Museum, wurde meine Sammel- leidenschaft intensiver. Ich trug nicht nur die handwerklich hergestellten Formen zusammen, sondern bei Glasflaschen, Eisen- und Blechgefäßen war auch die frühe Industrieproduktion Ziel des Sammelns. Besonders seit Beginn der 90er Jahre, unterstützt durch meine Frau, die meine Sammelleidenschaft teilt, wurde das Sammeln immer umfangreicher. Urlaubsreisen nach Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Dänemark, Schweden und Schottland ermöglichten eine Erweiterung der Sammlung durch Vergleichsstücke.
„Gefäße bilden einen Sammlungsbereich, der in allen Jahrhunderten, quer durch
alle Materialien zu finden ist. Unabhängig von der Funktion einer Sammlung, ob
als öffentliche Bildungseinrichtung oder als Privatsammlung ist die Inventarisierung und Dokumentation der einzelnen Objekte, das Sammeln und Auswerten von

verfügbaren Informationen und im Idealfall auch das Austauschen von Informationen wesentlich. Unabhängig von ästhetischer Qualität betrifft der Sammlungsbereich „Gefäße“ alle sozialen und die meisten funktionalen Bereiche, die unseren Alltag mitbestimmen. Gefäße sind ein wesentlicher Teil unserer materiellen Kultur.“ (2)
Der 300. Jahrestag der Gründung der gräflichen Hütte zu Solms-Baruth ist eine großartige Gelegenheit, die Sammlung vorzustellen. Meine Sammlungskonzeption geht von einer Grundform aus, die in vielen Varianten, klein-groß, breit-schmal, farbig-klar u. s. w. vorhanden ist, so dass eine Vielfalt der Formensprache der Exponate zu erleben ist. So habe ich zum Beispiel ca. 250 Ballon- und Großflaschen gesammelt. Eine Vielfalt an Formen und Farben wird sichtbar. Glasballons wurden auch in der Baruther Glashütte hergestellt. Im Stadtwappen der Stadt Baruth ist ein Ballon abgebildet.

(1)
Werner Knopp, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Tagesspiegel vom 12.09.1996 (Zitat gekürzt)

(2)
Nach Werner Endres „Gefäße und Formen“
Eine Typologie für Museen und Sammlungen

Die Ausstellung findet vom 4. Juni bis zum 28. August im Museumsdorf Baruther Glashütte, Hüttenweg 20, 15837 Baruth, statt.

Öffnungszeiten: Mittwoch, Sonnabend, Sonntag 12.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag und Freitag nach Anmeldung
Tel.: 033704 980912

Veröffentlicht am 16.12.2014

 

Jubiläumsfest zum Dreihundertsten am 8. Mai 2016 –
2. Landestreffen der Berg-und Hüttenleute Brandenburg-Berlin, Kunsthandwerkermarkt, Kinderprogramme, Lichterabend.

Ohne Energie hätte die Baruther Glashütte nicht gegründet werden können. Vor 1850 verschwanden viele tausend Klafter Holz der waldreichen Gebiete der Herrschaft Solms-Baruth in den gierigen Glasöfen. Später versorgten die Bergleute der Lausitz die Glashütten mit Braunkohle. Das Zweite Landestreffen der Berg-und Hüttenleute Brandenburg-Berlin knüpft hieran an und gratuliert der Baruther Glashütte mit einem Bergaufzug sowie einem musikalischen Bühnenprogramm zum Dreihundertsten. Sogar ein Kinderbergwerk bringen die Bergleute mit und ergänzen die Spielstände in der Museumsdruckerei, beim Ponyreiten und Bogenschießen.
Zum Jubiläumsfest finden sich auch Vertreterinnen und Vertreter von „Glashütte-Siedlungen“ im Denkmalort ein: Glashütte als Ortsbezeichnung ist die Klammer für eine Dokumentation der landesweiten Verbreitung der Glas-Kultur und eines überregionalen Kennenlernens von „Glashüttnern“.
Designerin Karina Wendt organisiert zum Jubiläumsfest einen Kunsthandwerkermarkt, der Glas, Keramik, Textiles und Anderes, handgemacht von Produzenten aus der Region, in das Museumsdorf holt.
Am Abend illuminieren Lampen, die in der Glashütter Manufaktur gefertigt wurden, den Ort. Buntes Glas leuchtet in der Werkssiedlung, die über Jahrhunderte den Lichthunger der Metropolen befriedigt hatte.

Veröffentlicht am 01.12.2014

 
Empfang in der Alten Hütte

MICE, Incentives, Congresses/Kongresse und Events

Veranstaltungsmöglichkeiten im Museumsdorf Baruther Glashütte

Catering: Gasthof Reuner, Tel. 033704/67655; info(at)museumsdorf-glashuette.de

Locations:
- Alte Hütte, Historische Ofenhalle von 1844, imposanter Dachstuhl, nicht temperiert (Heizpilze möglich); Größe: ca. 300 Quadratmeter; Bestuhlung mit ca. 200 Stühlen und Bühnenaufstellung möglich (150 Stück Modell „Baruth“, 150 Stück Modell „Petkus“, 150 Stück Modell Glashütte).
- Green Meeting: Gesamte Ortslage, insbesondere „Dorfanger“ und „Festplatz“ an der Alten Hütte
- Neue Hütte: insbesondere Ofenhalle im Museum mit Glasstudio (vgl. Veranstaltungsformat „Hüttenabend“)
- Galerie Packschuppen (Tagen auf Anfrage in der laufenden Sonderausstellung)
- Weinprovisorium im Haus am Hüttenbahnhof/Sonderausstellung
- Biergarten und Saal mit Bühne im Gasthof Reuner

Mobiliar: Biertischgarnituren, Bistrotische, Stühle-Metallgeflecht 150 mal; Polsterstühle (S.B.) bis 300 Stück

Technische Ausstattung/Infrastruktur:
- WCs (weitere mobile Anlagen möglich)
- (Welan noch nicht vorhanden)
- Flipchart
- Beamer (auf Anfrage)
- Leinwand (auf Anfrage)
- Bühne (6x8 Meter) mit Überdachung

Incentives, „lokaler Input“, Veranstaltungsformate
- selbst Glas blasen und andere Mitmachangebote „Altes Handwerk“
- interaktive Museumsführung
- interaktive Ortsführung
- interaktive Galerieführung
- Hochzeit (Hochzeitszimmer im Gasthof Reuner“)
- Bogenschießen, Baumklettern u.ä.
- Weinprobe/Weinverkostung
- (geführte) Wanderungen („Weinprovisorium“)
- Flaeming-Skate (Skate-Ausflug/-kurs)
- Besichtigungen in Baruth (gotische Kirche, Lenné-Schlosspark, Schlossanlage)
- Besichtigung/Weinverkostung Baruther Weinberg
- Weihnachtsfeier
- Kindergeburtstag

Veröffentlicht am 14.11.2013

 
Glas macht kreativ!

Wochenendkurs „Glas-Fusing“ in Museum und Glasstudio Baruther Glashütte, 24.-26.4.2015
Kursleitung: Wolfgang Schmölders, Designer

Mit Glasverschmelzung in die dritte Dimension

Ziel des Kurses ist ein Überblick über verschiedene Techniken der Glasverschmelzung. Die bis Sonntag fertigen Arbeiten haben Modellcharakter. Größere Arbeiten sind möglich und werden im Anschluss an den Kurs verschmolzen und per Post zugesandt. Kursleiter ist Wolfgang Schmölders, Designer und Herausgeber von GLASHAUS, Internationales Magazin für Studioglas.

Freitagnachmittag, 15 – 18.30 Uhr. Thema: Fusing-Ofen und Glasrelief
Glasverschmelzung mit Floatglas. Ein transportabler Fusing-Ofen wird aufgebaut und beschickt. Verschiedene Trennmittel werden eingesetzt. Ein Temperaturprofil wird erstellt.

Samstagvormittag, 10 – 12.30 Uhr. Thema: Glasskulptur
Glasverschmelzung mit farbigen Spezialgläsern System 96. Offene Edelstahl-Formen werden mit verschmelzbaren Gläsern gefüllt. Mosaiktechnik, Glasschneiden, spezielle Vorbereitung der Formen.

Samstagnachmittag, 14 – 18.30 Uhr. Thema: Glasverschmelzung (Glass-Fusing)
Der Ofen vom Vortag wird ausgenommen. Freies Arbeiten mit verschmelzbaren farbigen Gläsern: Tafelglas, Glasgranulat, Glasfäden, Malglas, Glaspulver. Aspekte: Glasschneiden, Kleben, kompatible Gläser, Tempern, Temperaturprofile, Metalleinschmelzungen. Der Ofen wird neu beschickt und eine Sturzkühlung wird durchgeführt.

Sonntagvormittag, 10 – 12.30 Uhr. Thema: Nachbearbeitung bei der Glasverschmelzung
Der Ofen wird ausgenommen und die Ergebnisse ausgewertet. Soweit die Arbeiten der Vortage noch nicht verschmolzen sind, werden Absprachen getroffen bezüglich Nachbearbeitung, sowie Abholung oder Zuschicken.

Materialkosten entstehen nach Verbrauch, verschmelzbare Gläser ab 42 EUR pro kg.
Werkzeuge können im Glaskurs entliehen werden. Bitte mitbringen: Putztuch, Zeichenpapier, Stift.

Zur Vor- und Nachbereitung:
1. Wolfgang Schmölders, GLASVERSCHMELZUNG Eine Anleitung zum Glasfusing, Broschüre, 36 S., mit Literaturverzeichnis und Weiterbildungshinweisen. Preis 9 EUR zzgl. Versandkosten.
2. GLASHAUS, Internationales Magazin für Studioglas. Hg. Wolfgang Schmölders. 4 Hefte pro Jahr, deutsch/englisch. Abonnement: 32 EUR (35 EUR Europa).
3. www.glaskurs.jimdo.com

Dr. Wolfgang Schmölders
Stadtgarten 4
47798 Krefeld
Tel: 02151-77 87 08
eMail: glashaus-verlag(at)t-online.de

3. www.glaskurs.jimdo.com

Anmeldung unter: Museumsverein Glashütte e.V., Georg Goes, Hüttenweg 20, 15837 Baruth-Glashütte, goes(at)museumsdorf-glashuette.de, Tel. 033704/980912; Fax: 033704/980922
oder:
glashaus-verlag
dr. wolfgang schmölders
stadtgarten 4
47798 krefeld
GERMANY
t: +49(0)2151 77 87 08
f: +49(0)2151 97 83 41
e: glashaus-verlag(at)t-online.de

Teilnehmerzahl: 5-10 Personen
Kursgebühr: 300 Euro pro Person (5-6 Personen) oder 270 Euro pro Person (7-10 Personen).
Anmeldung bis zum 10.4.2015 (Mindestteilnehmerzahl 5 Personen).

Übernachtungsmöglichkeiten auf Anfrage (www.museumsherberge.de; www.bahnhof-klasdorf.de; www.gasthof-reuner.de und Cordula Albrecht, Tel. 033704 67933

Veröffentlicht am 25.09.2013

 

Kulturarbeit kennenlernen und selbst gestalten. Im Team arbeiten. Ein eigenes Projekt durchführen. Ideen finden und umsetzen. Spannenden Menschen begegnen… – das alles bieten die Jugendfreiwilligendienste Kultur und Bildung der LKJ Berlin e.V. in Berlin und Brandenburg.
Für junge Menschen zwischen 16-26 Jahren ist das Jahr in der Kultur eine willkommene Gelegenheit, sich zu Methoden der Kulturarbeit und persönlichen Kompetenzen weiterzubilden, sich beruflich zu orientieren und zu erproben.
Die Freiwilligen erhalten monatlich 300 € Taschengeld und sind sozialversichert.
Im Museum und Glasstudio Baruther Glashütte kann im Bereich Museumsarbeit und Kulturma-nagement noch ein freier Platz vom 01.09.2013 – 31.08.2014 besetzt werden.
Kunst und Handwerk, Glas und Geschichte erwarten die Besucher in der denkmalgeschützten Sied-lung Glashütte. Heute leben wieder Glasmacher sowie andere Kunsthandwerker/innen und Künst-ler/innen im Museumsdorf. Das Museum mit funktionstüchtigem Glasofen, Sonderausstellungen, Ver-anstaltungen, Archiv und Pädagogik ist wesentlicher Arbeitsort für den/die Freiwillige/n.
Die Aufgaben für die/den Freiwilligen wären: Führungen, Besucherakquise, Öffentlichkeitsarbeit, Re-cherche, Ausstellungsplanung und –realisierung, Ausstellungsbetreuung, Museumspädagogik, ggf. Ausstellungsbau. Gewünscht sind: Freude an Teamarbeit, wie auch am selbständigen Arbeiten und Offenheit gegen-über Besucher/innen und Kollegen/innen, mit Servicebereitschaft.
Weitere Informationen: www.lkj-berlin.de >> FSJ/BFD Kultur >> Freie Plätze 2013/14
Interessent/innen melden sich bitte per Mail bei der LKJ, Ulrike.Lange(at)lkj-berlin.de
Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. (LKJ) ist Trägerin des FSJ Kultur in Berlin und Brandenburg. Seit 2003 bietet sie in Brandenburg Plätze im FSJ Kultur an. Davon profitieren die Jugendlichen ebenso wie die Brandenburger Theater, Jugendkulturzentren, Kunstschulen, Museen und Vereine, die durch die Freiwilligen neue Impulse und frischen Wind erfahren. Die LKJ begleitet die Jugendlichen und die Kultureinrichtungen durch das Freiwilligenjahr. Sie organisiert und realisiert die gesetzlich vorgegebenen Bildungsseminare und sorgt für Qualität, Austausch und Netzwerk.

Veröffentlicht am 04.06.2013

 

Jubiläumsjahr 150 Jahre SPD
Die Baruther Glashütte gehört zu den traditionsreichen Industrie-betrieben in Teltow-Fläming. Von 1716 bis 1980 fertigte das Werk industriell Glasprodukte. Ihre industrielle Blüte erlebte die Fabrik zwischen 1830 und 1870 als 250 Betriebsangehörige Millionen Gläser für den Export fertigten. Diese Epoche ist gleichzeitig geprägt von einer zunehmenden Klassenbildung, die mit der Gründung des ADAV vor 150 Jahren einen Schub erfuhr.
Am 23. Mai 1863 konstituierte sich der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein in Leipzig. Der begnadete Redner Ferdinand Lassalle wurde Vorsitzender. Er formulierte: „Arbeiter sind wir alle, insofern wir nur eben den Willen haben, uns in irgendeiner Weise der menschlichen Gesellschaft nützlich zu machen“. Es war die Geburtsstunde der Sozialdemokratie. 1875, 12 Jahre nach der Gründung, vereinigt sich der ADAV mit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SAP) in Gotha. 1875 ist auch das Gründungsjahr der Glasarbeitergewerkschaft, die allerdings besonders in Städten Mitglieder fand.
1890 reichten die Glashütter Glasmacher an den Reichstag eine Petition gegen die Sonntagsarbeit ein.
Typisch für Orte punktueller Industrie, bildete auch die Baruther Glashütte erst spät ein linkes Lager. Dies lag nicht nur an dem Verbot der Sozialdemokratie von 1878 bis 1890 oder dem Zensus- oder Drei-Klassen-Wahlrecht in Preußen, das bis 1918 galt und emanzipatorische politische Einstellungen unterdrückte.

Auch das patriarchale Milieu im Fabrikort hinderte die politische Klassenbildung: In Glashütte, das bis 1928 Gutsbezirk war, bildeten der Lehrer, der Geschäftsführer und der Gastwirt den Kreis der Wahlmänner.
Erst 1918 waren direkte und freie Wahlen auch in Preußen möglich. Das linke Lager gewann gegenüber dem Kaiserreich deutlich an Stimmen und übertraf die Anteile dieser Wählergruppe in den Dörfern der Umgebung und in Baruth um 20 Prozent. In Glashütte bildete sich ein Betriebsrat.
Der Nationalsozialismus zerstörte die parlamentarische Demokratie und verfolgte auch Sozialdemokraten und Kommunisten.
Nach Kriegsende gab es in Glashütte ein kurzes Anknüpfen an die Traditionen der Sozialdemokratie und Betriebsratsbewegung. Durch die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED im Jahr 1946 und die Verstaatlichung der Gewerkschaftsbewegung endete der politische Pluralismus. Ein verordnetes Klassenbewusstsein bezeugen die Tafeln des historischen Kabinetts der Glaswerke Glashütte und Welzow.
Am 17. Juni 1953 gab es in Glashütte keine Demonstrationen. In anderen Glasbetrieben der Vereinigung Volkseigener Betriebe Ostglas kam es aber zu Protesten gegen Normerhöhungen.
1990 gründete sich auch in Baruth ein Ortsverein der SPD.

Veröffentlicht am 06.03.2013

 
E-Bikes und Pedalcarts

3 Pedalcarts, Skates und Zubehör sowie herkömmliche Fahrräder: Der Museumsverein bietet dieses Material den Gästen des Denkmalortes zur Ausleihe an. Anfragen: Tel. 033704/980930.

Veröffentlicht am 14.12.2012